Tag : Kamera

Alles im Rucksack

Kamera

Tipps für Landschafts- und Naturfotograf*innen

Vorwort

Den richtigen Rucksack zu finden ist für uns Fotograf*innen eine der schwersten Herausforderungen, die immer wieder mal  auf uns zu kommt. Und weil wir nie den richtigen Rucksack finden, haben viele von uns nicht nur einen, sondern gleich mehrere Rucksäcke im Arsenal, um auf jede erdenkliche Situation vorbereitet zu sein.

In meinem Bestand befinden sich derzeit sechs Rucksäcke vom kleinen Daypack bis zum großen Trackingrucksack.

Ich sage immer, Rucksäcke kaufen ist dem Kauf von Schuhen sehr ähnlich. Du musst viele ausprobieren um fündig zu werden – mitunter sehr viele.

Und eines gleich noch in diesem Vorwort: Den richtigen Rucksack gibt es nicht, weshalb ich auch keinen Tipp bezüglich einer speziellen Marke abgeben möchte, denn so individuell der Geschmack bei Schuhen ist, verhält es sich auch bei Rucksäcken. Das schon allein bedingt durch die individuellen Anforderungen an das Unterbringen der Ausrüstung, die von Fotograf*in zu Fotograf*in variiert.

Man muss viele Frösche küssen, bis man den trifft, hinter dem sich der Prinz versteckt.

Es gibt noch einen wichtigen Punkt, der mir bei meinen Fotoreisen und Workshops immer wieder auffällt. Da haben Fotograf*innen eine Ausrüstung im 5stelligen Euro-Bereich, doch für den Rucksack scheint das Geld nicht mehr gereicht zu haben. Gute Fotorucksäcke kosten einfach mehr, doch dafür bekommen wir inzwischen sehr ausgefeilte und gut verarbeitete Qualität von der wir über viele Jahre etwas haben. Da ist es wieder wie mit den Schuhen, um den Kreis zu schließen, Billige Rucksäcke leiern nach nur kurzer Nutzungszeit aus und hängen ziemlich schlaff am Körper.

Immer wieder habe ich erlebt, wie schlecht Fotografierende für Notfälle gerüstet sind, was mich dazu bewogen hat, meinen Vorträgen dahingehend ein eigenes Kapitel zu widmen, denn

“kein Foto der Welt ist es wert, sich dafür in Gefahr zu begeben!”

Einen Weiteren Themenkomplex bildet die persönliche Ausrüstung von Schuhen bis zur Regenjacke. Der Vollständigkeit halber habe ich dem ein eigenes Kapitel gewidmet. Ist zwar nicht im Rucksack, doch für eine erfolgreiche Foto-Tour oder Fotoreise unabdingbar.

Ihm folgt das Kapitel, in dem es dann um die Fotoausrüstung geht. Auch hier werde ich im allgemeinen bleiben, denn beim Equipment scheiden sich die Geister; mit dem Thema kann man ganze Internet-Foren füllen.

Am Ende stelle ich Ihnen noch einmal die von mir entwickelte 3-Objektiv-Strategie vor, die ich extra für kurze Tages-Touren entwickelt habe und die sich auf verschiedene Genres anwenden übertragen lässt.

Voll bepackt unterwegs in den Schweizer Alpen

Inhalt

Link und Grafik: VAUDE - Gebrauchsanleitung Trackking Rucksack

Vom richtigen Tragen

Je nach Anforderung tragen wir mehr oder weniger viel Ausrüstung mit uns. In der Regel kommen dabei mehrere Kilogramm zusammen. Ein gut trainierter Mensch kann bis zu einem viertel seines Körpergewichts tragen. Im “Normalfall” jedoch deutlich weniger.

Entscheidend beim Tragen von Rucksäcken ist die Lastverteilung. Dabei sollen 80% der Last auf dem Bauchgurt und nur 20% auf den Schultern liegen. Somit scheiden bei der Auswahl alle Rucksäcke ohne Hüftgurt aus. Diese 80% müssen möglichst auf eine große Fläche gebracht werden, daher ist es wichtig, dass der Hüft- oder Beckengurt möglichst breit ist. Gute Fotorucksäcke liegen hier bei ca. 10 Zentimetern Breite.

Die anderen 20% sollten auch gut und breit auf den Schultern aufliegen. Es gibt inzwischen Hersteller, die sogar extra Schultergurte für Frauen anbieten, was bei kurzer Überlegung sogar sinnvoll ist.

Es ist also nicht so einfach, den passenden Rucksack zu finden. Nun sind wir mit den zu berücksichtigenden Punkten jedoch noch nicht am Ende.

Die beste Anleitung, wie man einen Rucksack richtig trägt, habe ich beim Rucksackhersteller VAUDE gefunden und links mit verlinkt.

Wohin mit dem Stativ?

Der schwerste Ausrüstungsgegenstand ist nicht selten das Stativ, und weil innerhalb eines Rucksacks die schwersten Teile nah am Körper und möglichst unten im Rucksack verstaut werden sollen, stellt das Stativ ein besonderes Transportproblem dar. Je dichter die Last am Körper und unten liegt, desto sicherer stehen und gehen wir, was insbesondere in den Bergen absolut lebenswichtig ist.

Viele Fotorucksäcke bieten zum Transport des Stativs auf der Rückseite Schlaufen und zumeist im unteren Bereich eine Tasche in die wir das Stativ hineinstellen können. Leider wird dadurch das Gewicht weit nach hinten verlagert, was sich negativ auf unsere Standfestigkeit auswirkt. Ein Kompromiss sind Fotorucksäcke, die die Stativbefestigung an der Seite haben.

Wichtige Dinge am Rucksack

Schulter- und Beckengurt hatten wir besprochen, auch wissen wir nun, wohin das Stativ gehört, fehlen noch ein paar notwendige Dinge am Rucksack.

Auch hier gilt jedoch wieder, genau herauszufinden, was wir tatsächlich benötigen und was “nice to have” ist. Sie werden inzwischen gemerkt haben, dass das Thema Rucksack ausufern kann.  Ich hallte es für eines der komplexesten Transportthemen für uns Fotografierende.

Brustgurt

Bei den Rucksäcken, die jetzt noch in Frage kommen, ist immer ein Brustgurt dabei. Vielleicht haben Sie schon einen Rucksack und es ist Ihnen nur noch nie aufgefallen. An der Schließe des Brustgurts befindet sich häufig eine Pfeife. Diese Pfeife ist für Notfälle gedacht. Sollten Sie einmal in eine Notsituation geraten, können Sie mit ihr das Alpine Notsignal, oder ein SoS Signal absetzen. Zu beidem erzähle ich weiter unten mehr.

Der Brustgurt ist keine Zierde, sondern fixiert den Rucksack fest am Körper, damit er beim Gehen nicht hin und her schlingert. Der Rucksack sollte nach dem Schließen des Brustgurts fest und sicher am Körper anliegen.

Mindestens ein Fach für den schnellen Zugriff

Es gibt immer Dinge die wir im schnellen Zugriff haben müssen. Bei mir sind das zum Beispiel Verbandszeug, Reserve-Akku, Müsliriegel und das Smartphone. Genau dafür sollte der Rucksack ein Fach besitzen, dass ohne große Umstände erreicht werden kann. Viele Rucksäcke bieten diese Möglichkeit.

Befestigungsschlaufen

Eine ganze Reihe an Rucksäcken verfügen außen über mehr oder weniger viele Befestigungsschlaufen, die es uns erlauben, eine Isomatte, den Schlafsack oder auch mal schnell eine Jacke zu befestigen.

Regenschutz

Bei den meisten Rucksäcken gehört ein Regenschutz, der fest an den Rucksack angenäht und irgendwo im unteren Bereich verstaut ist zum Standard. Es gibt allerdings auch Hersteller, die den Regenschutz separat verkaufen.

Ehrlich gesagt, würde ich nicht auf einen Regenschutz verzichten wollen, denn ein schwerer Regenguss ist für die allermeisten Rucksäcke eine Herausforderung, die nur die wenigsten von ihnen bestehen.

Nun ist es zwar so, dass bei qualitativ hochwertigen Rucksäcken die Nähte gut vernäht sind, doch wasserdicht ist kein Rucksack. Lediglich die Reisverschlüsse sind heute bei vielen Rucksäcken gegen eindringendes Wasser geschützt. Dieser Schutz hilft jedoch nur bedingt.

Das Fach für einen Trinkbeutel

Gerade Rucksäcke, die auch große Touren ausgelegt sind, verfügen häufig über ein Extrafach für einen Trinkbeutel, der einen Schlauch nach außen an den Rucksack führt. Ich nutze lieber Wasserflaschen, denn die lassen sich gerade auch auf längeren Touren deutlich besser reinigen, wogegen die Reinigung von Trinkbeuteln aufwändig ist und sich in ihnen schnell ungewolltes Leben ansiedeln kann. Das merkt man an einem leicht schmierigen Belag im inneren des Beutels und was wir auf längeren Touren sicher nicht gebrauchen können sind Darm-Probleme.

Für den Notfall gerüstet sein

Viele Dinge, die ich hier aufführe sind für die Foto-Tour in der Zivilisation nicht, oder nicht zwingend notwendig. Auf Notfälle sollen wir jedoch trotzdem ein besonderes Augenmerk lenken. Dazu gehören für mich ein kleines Set mit Verbandsmaterial und Dingen wie Kopfschmerztabletten, Antihistamin für Allergiker oder simple Blasenpflaster; letzteres kommt garantiert irgendwann zum Einsatz.

Im Sommer sollte Sonnencreme und Mückenspray nicht fehlen. Auch eine Rettungsdecke kann nicht verkehrt sein. All diese Kleinigkeiten nehmen nicht viel Platz und Gewicht ein. Energieriegel oder Traubenzucker habe ich ebenso dabei wie eine Trinkflasche.

Mit im Rucksack steckt auch immer eine Stirnlampe, die mir besonders in den Abendstunden hilfreich ist, wenn ich in den Tiefen meines Rucksacks nach Ausrüstungsgegenständen suche, oder ganz profan mal bei Nacht das Objektiv oder den Sensor reinigen muss.

Meine Stirnlampe hat neben hellen LEDs auch ein Rotlicht, dass ausreichend hell und angenehm für die Augen ist, denn gerade weißes Licht lässt einen nach dem Abschalten erst einmal im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln stehen.

Sehr praktisch für uns Fotografierende ist auch eine kleine Auswahl an Werkzeug, wie passende Inbusschlüssel, die wir meistens benötigen, um am Stativ oder an Halteplatten etwas zu reparieren, bzw. auszutauschen. Ich habe immer auch etwas Klebeband und ein kleines Messer dabei.

Begegnung mit Hannibal Lecter in der Toskana

Vielleicht können Sie sich an den Film Hannibal, mit Hannibal Lecter, gespielt von Anthony Hopkins, erinnern. Genauer gesagt an die Szene, in der Hannibal von Helfern des Psychopathen Mason Verger entführt und toskanischen Wildschweinen zum Fraß vorgeworfen werden soll.

Es ist genau diese Filmszene, an die ich mich erinnerte, als ich mich beim Fotografieren in der Toskana verlaufen hatte. Diese Wildschweine waren eine spezielle Kreuzung zwischen ungarischen- und Wildschweinen aus der Toskana und riesengroß, darauf abgerichtet alles zu fressen was ihnen in die Quere kommt.

Ich hatte mich also verlaufen oder besser, fand in dem Dickicht nicht den richtigen Weg zurück.

Überall lagen Patronenhülsen von Schrotgewehren, was mir in Erinnerung rief, dass in der Toskana ganzjährig auf Weidschweine geschossen werden darf, weil sie dort mit über 300.000 Exemplaren zur Plage geworden sind.

 

Ich fühlte mich in meiner Haut nicht wohl. Die Aussicht, von einem toskanischen Wildschwein verspeist, oder von einem Jäger aus versehen erschossen zu werden, ließ ein ungutes Gefühl in mir aufsteigen.

Außer der kleinen Pfeife am Brustgurt und den Spilkes an den Beinen meines Stativs hatte ich absolut nichts dabei was zu meiner Verteidigung irgendwie hilfreich gewesen währe.

 

An der Schilderung dieses Erlebnisses können Sie ahnen, dass nichts von beidem passierte und ich nach einiger Zeit den Weg aus dem Dickicht gefunden hatte. Seit dieser Zeit habe ich jedoch immer eine orangefarbene Rettungsweste im Rucksack, die auch auf meiner Checkliste nicht fehlen darf.

Vielleicht denken Sie jetzt, dass sie nicht vorhaben in die Toskana zu reisen, doch auch hierzulande soll es Treibjagden geben.

 

Was allerdings zur Abwehr eines Wildschweins hilfreich sein könnte habe ich bis heute nicht herausgefunden.

Alpines Notsignal

Nun will ich doch noch einmal auf die Pfeife am Brustgurt zurückkommen.

Stellen Sie sich vor Sie sind im Gebirge unterwegs, stürzen, etliche Meter tief und finden sich in einer Situation wieder, aus der Sie sich ohne fremde Hilfe nicht wieder befreien können.

Ihr Smartphone, sofern es den Sturz überlebt hat, hilft nicht, weil kein Netz verfügbar ist, was in vielen Tälern häufig vorkommt.

Auch sind Sie so geschwächt, dass Sie nicht laut um Hilfe schreien können.

Genau für diesen Fall ist die Pfeife an ihrem Brustgurt gedacht. Sie versetzt Sie vielleicht in die Lage, das Alpine Notsignal abzusetzen.

In Anbetracht, dass viele Pfeifen leider zu leise sind, habe ich inzwischen eine Pfeife mit 120db angeschafft. Die wird garantiert nicht so leicht überhört.

Alpines Notsignal

Vor kurzem habe ich einen Rucksack gesehen, in den das Alpine Notsignal, SoS, wie auch internationale Notfallnummern in eine Fachklappe eingenäht waren – sehr vorbildlich. 

Sie werden sich vielleicht fragen, warum ich hier nichts vom SoS schreibe. Das SoS Signal hilf ihnen lediglich auf hoher See und in der Luft, es hilft Ihnen vielleicht nur in  Küstennähe weiter.

Meine Notfall-Checkliste

Bekleidung und Wetterschutz

Entscheidend für den Erfolg einer Foto-Tour ist das was wir mitunter nicht so sehr im Blick haben. Für mich zählt dazu die persönliche Bekleidung, die der Aufgabe entsprechend angepasst sein muss.

Es ist an dieser Stelle unmöglich, das ganze Thema zu erschlagen, jedoch will ich auf ein paar, mir wichtige Punkte eingehen.

Das fängt bei den Schuhen an. Ich habe erlebt, dass sich Teilnehmer*innen für eine Foto-Tour nagelneue Wanderstiefel angeschafft haben, ohne sie vorher einzulaufen. Wenn man schon so leichtsinnig ist, sollte man wenigstens genügend Blasenpflaster einstecken.

Laufen Sie neue Schuhe erst einmal langsam über mehrere Tage ein. Sicher, im Büro im Anzug und mit Wanderstiefeln ziehen Sie die Blicke der Kolleg*innen auf sich. Aber Sie merken sehr schnell wo der Schuh drückt.

Es war ein anderes Mal, da hatte sich ein Teilnehmer seine antiken Wanderschuhe aus dem Keller geholt und ist mit uns losgezogen. Nach halber Strecke brach die Sohle in der Mitte durch, weil im Laufe der Jahre die Weichmacher aus dem Kunststoff entwichen waren. Als uns später ein Regenschauer heimsuchte, war die Katastrophe komplett. Darunter musste die ganze Gruppe leiden!

 

Es sind diese kleinen Dinge, die uns das Leben schwer machen, daher lohnt es sich in die Vorbereitung einer Foto-Tour oder Fotoreise mehr Energie zu stecken um möglichst nichts dem Zufall zu überlassen.

 

“Denn: Was planbar ist, das sollten wir auch planen.  Unvorhergesehene Dinge passieren auch ohne unser Zutun.”

 

Besonderes Augenmerk sollten wir auf unsere Kleidung legen, die dem Wetter angemessen sein sollte. Heute haben wir die Möglichkeit, uns mit dem Smartphone Wetterinformationen für Tage im voraus zu besorgen. Wetter ist also gut planbar geworden und das sollten wir immer auch beim Packen des Rucksacks berücksichtigen.

Bekleidung muss bequem und atmungsaktiv sein. Ist das Wetter sehr wechselhaft, hilft uns der Zwiebellook, indem wir mehrere Schichten übereinander ziehen und je nach Wetterlage variieren. Wichtig dabei, dass wir auch die Kleidung vorher ausprobieren.

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass bei T-Shirts die Nähte immer oben auf der Schulter sitzen? Genau dort liegen dann auch die 20% des Gewichts von unserem Rucksack. Es gibt T-Shirts, die haben oben keine, oder wenn, dann recht dünne Nähte, sind jedoch etwas teurer. Ich habe mir inzwischen eine Auswahl an T-Shirts aus Merinowolle zugelegt, die sehr atmungsaktiv sind und schnell trocknen. Gehen Sie in ein Fachgeschäft und lassen sich entsprechend beraten.

Unter Umständen lohnt es sich, extra für Foto-Touren eine eigene Garderobe anzuschaffen, denn machen Sie sich bewusst, dass Sie viel Gewicht mit sich herumtragen und das fordert uns einiges ab.

Denken Sie an eine Kopfbedeckung, möglichst eine, die beim Fotografieren nicht stört. Basecaps kann man um 180° drehen. Ich habe einen Schlapphut, dessen Hutkrempe ich nach oben klappen kann – sieht blöd aus, ist aber überaus praktisch.

Die Fotoausrüstung

Wussten Sie, dass eine SD-Karte 8 Gramm wiegt? Sicher nicht und warum auch?

Ganz einfach. Wir packen in aller Regel, ohne uns über das Gewicht Gedanken zu machen. Am Ende hat unser Rucksack ein bestimmtes Gewicht, das wir von A nach B und wieder zurück tragen. Dann haben wir vielleicht Dinge durch die Welt bewegt, die wir nicht oder schlimmer sogar, noch nie gebraucht haben.

Für diesen Fall habe ich Checklisten in Form Excel-Tabellen in denen jeder Ausrüstungsgegenstand mit Gewicht aufgeführt wird. Am Ende spuckt mir die Liste das Gesamtgewicht aus. Das ist insbesondere wichtig, wenn ich mit meiner Ausrüstung ins Ausland fliege, denn ich zahle ungern drauf.

Jedes Fotoprojekt durchläuft mehrere Planungsphasen. Sind Ziel und Motive klar definiert, geht es an die Auswahl der Ausrüstung. So plane ich genau, welche Objektive ich mitnehmen werde, denn jedes Objektiv wiegt und wenn ich kein Makroobjektiv benötige, dann packe ich es auch nicht ein.

Ich habe genügend Fotograf*innen erlebt, die den fertig gepackten Fotorucksack nur aus dem Schrank nehmen und losziehen. Mit Blitzgerät, Makro und Telezoom und das auf eine Street-Fotografie-Tour. Ebenso kenne ich Menschen, die haben immer ein 50er Normalobjektiv dabei, obwohl sie meistens ihr 24-70 Zoomobjektiv nutzen. Das sind ungefähr 300-400 Gramm unnütze Ausrüstung.

Probieren Sie den Tipp mit den Excel-Listen aus. Packen dann ihren Rucksack und scheuen Sie mal im Anschluss an ihre Tour, was Sie alles nicht gebraucht haben und markieren sie das in der Liste. Das machen Sie nach jeder Foto-Tour und schon bald werden sie herausgefunden haben, was sie mitschleppen aber selten bis nie nutzen oder benötigen.

Gründlichkeit lohnt sich also, denn Planung ersetzt den Zufall, was übrig bleibt ist vielleicht der Irrtum, dem Sie sich beim nächsten Mal zuwenden können. Sie werden sehen, nach einiger Zeit haben Sie den Kopf für Kreativität frei. Dann macht fotografieren richtig viel Spaß.

Meine Equipment-Checkliste

Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum.
25mm Weitwinkel (Berlin)

Meine 3-Objketiv-Strategie für kleine Touren

Als Liebhaber von Objektiven mit fester Brennweite, fiel mir die Wahl des richtigen Objektivs vor jeder Tour schwer. Das endete  nicht selten mit einem Rucksack voller Objektive, von denen ich die meisten nicht gebraucht hatte. Wenn man sich erst einmal vor Augen führt wie viele Kilogramm an Equipment unnötigerweise durchs Land getragen werden, dann kann das schon reichlich frustrierend werden.

Irgendwann wurde mir das bewusst und ich habe mich intensiver mit Zielen und Motiven auseinandergesetzt. Nehmen wir die klassische Tour in der Streetfotografie.

Der Klassiker ist da das 35mm Objektiv, weil es uns in die Nähe des Geschehens bringt und eine noch unaufdringliche Nähe zum Motiv erlaubt. Komme ich den Menschen näher, ist mitunter die Möglichkeit da, ein Portrait aufzunehmen, für das ein 85mm Objektiv quasi als Standard gesetzt ist. Es bringt die Kopfform plastisch heraus, ohne wie bei längerer Brennweite flach zu wirken oder kürzerer Brennweite rund. Dann gibt es da noch die Situationen, in denen ich viel Motiv ins Bild bringen will und da kommt bei mir  das 25 Millimeter Weitwinkel zum Einsatz.

Alle was diese drei Objektive nicht abdecken, erlaufe ich mir. Probieren Sie es aus, es funktioniert.

 

Je nach Aufgabenstellung funktioniert das auch in der Architekturfotografie, wie auch in der klassischen Reportage.

Der 35mm Klassiker (Wien)
85mm Street (London)

Nachbemerkung

Ihnen wird sicher nicht entgangen sein, dass ich nicht ein einziges Mal einen Tipp zu Herstellern gegeben habe. Das ist auch so beabsichtigt, denn ich bin kein Influencer und werde für Werbung nicht bezahlt. Zudem wäre es unseriös, ihnen zu sagen: “Kaufen Sie diesen oder jenen Rucksack!”

Das Thema Rucksack ist so individuell, dass Ihnen nichts anders übrig bleiben wird als herauszufinden, welche Aufgaben und Zwecke ihr Rucksack abdecken soll. Da spielen ihre persönlichen Vorlieben mit hinein und dann kommt da noch der Geschmack hinzu, über den sich bekanntlich nicht streiten lässt.

Auf das Equipment trifft das Gleiche zu. Sie haben sicher schon vor einiger Zeit ihre Wahl für eine bestimmte Kameramarke getroffen. Auch dieser Bereich ist sehr individuell und unterliegt unterschiedlichen Anforderungen.


Wenn ich Ihnen einen Rat geben kann, dann gehen Sie in ein gut sortiertes Fotofachgeschäft. Nehmen Sie ihre Ausrüstung mit und versuchen Sie, ihr Equipment in dem Rucksack unterzubringen. Ein freundlicher Fotohändler wird Sie sicher gewähren lassen.

Wenn Sie jedoch Antworten auf Fragen haben möchten, die sie nie gestellt haben, dann melden Sie sich in einem Fotoforum an und fragen dort die vielen Fotograf*innen nach Rat. Sie werden feststellen, dass ich mit dem was ich zuletzt gesagt habe Recht behalten werde.

In diesem Sinne viel Spaß und vor allen Dingen Erfolg bei Ihrer Suche. 🙂

Review ZEISS ZX1 – Teil 1

Kamera

Die ZX1 das Liebhaberstück

Die ZX1 ist anders, das wurde uns schon während ihrer Vorstellung am Rande der Photokina 2018 deutlich. Das Konzept – Shot – Edit – Share – ist auf die heutige Zeit zugeschnitten, in der Fotos innerhalb kürzester Zeit von der Kamera in die sozialen Medien überspielt und dort gezeigt werden.

Überhaupt ist die ZX1 anders als andere Kameras und auch sie wird sicher ihre Liebhaber*innen finden. Ich zähle mich dazu, weil ich gern mit nur einer Kamera und einem 35mm Objektiv losziehe. Ich mag Minimalismus und konzentriere mich gern auf das Motiv. Zudem mag ich Dinge, die gut in der Hand liegen und ein schönes Design haben. Ich bin auch ein Freund von Smartphone-Fotos, die ich kurz bearbeite und auf Instagram oder Facebook hochlade oder mit denen ich Freunde und Bekannte überrasche, so wie ich das früher mit einer Postkarte getan habe.

Eine Anmerkung am Anfang ist mir sehr wichtig. Mit der ZEISS ZX1 hat die Welt eine Kamera bekommen, die wirklich anders ist und auch wenn ich immer wieder von Vergleichen lese, so fällt mir tatsächlich keine einzige Kamera ein, die mit der ZX1 vergleichbar ist. Wer sich die vielen Details und Features der ZX1 unvoreingenommen ansieht und sich ein wenig Zeit zum nachdenken gönnt, der wird feststellen, dass von ZEISS ganz neue, innovative Wege beschritten wurden. Das Ergebnis ist ein absolutes Liebhaberstück für Menschen, die sich gern mit schönen Dingen umgeben.

Als Fotograf habe ich schon viele neue Kameras in der Hand gehabt. Allen lag jedoch ein Prinzip zugrunde, das es mir erlaubte, innerhalb kurzer Zeit das Gerät zu verstehen. Bei der ZX1 ist das anders gewesen und erstmals habe ich mich sofort mit der Bedienungsanleitung hingesetzt und habe sie von der ersten bis zur letzten Seite durchgearbeitet. Die Grundfunktionen, wie Zeit, Blende, ISO und ähnliches sind schnell abgearbeitet. Wo es dann aber anders wird ist die Kommunikation mit der Außenwelt. Via Bluetooth, W-Lan und USB-C Schnittstelle kommuniziert die Kamera mit der Welt, was aber nicht bedeutet, dass man ohne Internet nicht fotografieren könne, wie ich es in einigen Foren bereits gelesen habe.

Auch das Bedienkonzept via Touchscreen ist anders, denn die ZX1 verfügt lediglich über je einen Schalter zum Einschalten und Modiwechsel und die AF/MF Umschaltung, einen FN Druckknopf, einen Drehregler für den Dioptrinausgleich und zwei Drehregler, eines für die Einstellung der Belichtungszeit und das andere für den ISO Wert. Thats all! Konsequenterweise findet sich auch kein Kartenslot mehr, sondern lediglich einem USB-C Anschluss. Auch der Blitzschuh dürfte hier unter meine Schnittstellenliste gehören. Sehr minimalistisch das Ganze und das ist auch gut so, wie wir Berliner zu sagen pflegen.

Die ZX1 war schnell mit dem Smartphone und meinem mobilen Router über W-Lan verbunden. Auch die Bildübertragung mittels Bluetooth ging reibungslos von der Hand. Im nächsten Schritt band ich mein OneDrive Cloud-Verzeichnis ein, legte einen Ordner an, in dem ich die Bilder sichern konnte. DropBox wäre auch möglich gewesen, Mangels Account habe ich das mal ausgelassen. Mein Instagram-Account war schnell konfiguriert, wie auch die Einbindung meines Facebook Profils schnell erledigt war. Im Studio folgte anschließend der Verbindungsaufbau mit dem NAS mittels FTP.

Fast hätte ich es vergessen. Da gibt es noch die Möglichkeit, das Foto aus der Kamera heraus per Mail zu versenden. Genau das was ich brauche, um meine Urlaubsgrüße zu versenden. Auch hier ging die Einrichtung locker flockig von der Hand.

Das alles kann man machen, muss man aber nicht und wenn man mit der Kamera unterwegs ist, empfehle ich den Flugzeugmodus einzuschalten, sofern man keine Verbindung zu Smartphone oder Internet benötigt. Das spart Energie, obwohl in der Kamera ein leistungsstarken, austauschbarer Akku mit 3.190 mAh für die Energieversorgung steckt. Reicht die Energie mal nicht, ist die Kamera schnell mit meinem AkkuPack wieder aufgeladen.

Apropos Flugzeugmodus. Die Basis der ZX1 bildet ein stabil und flott laufendes Android. Gleich vorweg. Es lassen sich keine zusätzlichen Apps installieren, was ich angesichts der Sicherheit und Stabilität der ZX1 gut finde.

Nachdem ich alle Einstellungen zur Kommunikation der Kamera mit der Welt hinter mich gebracht hatte, musste ich das alles natürlich ausgiebig ausprobieren. Die Sicherung meiner Bilderdaten auf OneDrive lief reibungslos, wobei ich die RAW-Dateien im DNG-Format mit einer durchschnittlichen, unkomprimierten Größe von 77 Gigabyte trotz meiner mobilen Flatrate lieber über das W-Lan sichere. Auch die Übertragung mittels FTP auf mein NAS oder den FTP-Server auf dem Notebook finde ich ausgesprochen toll, denn wie dem auch sei, die Daten finden immer einen Weg aus der ZX1. Zu erwähnen wäre da sicher auch die Möglichkeit einen USB-C Stick anschließen zu können, ihn in die Kamera einzubinden, und anschließend zur Datensicherung unterwegs zu nutzen.

Um die Backup-Kapazität noch zu steigern, habe ich dann gleich noch ausprobiert, eine SanDisk Extreme PRO Portable SSD 1 TB an die ZX1 anzuschließen und siehe da, es funktioniert tadellos. Damit steht  mir auf Reisen reichlich kompakter Speicher zur Verfügung.

128 GB USB-C Stick @ ZEISS ZX1
SanDisk Extreme PRO Portable SSD 1 TB @ ZEISS ZX1

Über diese USB-C Schnittstelle habe ich ebenfalls die Möglichkeit, die ZX1 mit einem USB-C/HDMI-Adapter an den Fernseher oder das Tablet anzuschließen, das ist sicher vorteilhaft, wenn man zum Beispiel unterwegs ist und abends im Hotel die Bilder kurz durchgehen möchte. Auch für meine Workshops wird mir diese Funktion hilfreich sein, wenn ich die Bedienung der Kamera demonstrieren will. Vielleicht möchte ich mir aber auch einen Ordner mit einer Bildauswahl anlegen, die ich anschließend als Diaschau ablaufen lasse.

Intern gespeichert werden die Bilddaten auf einer 512 Gigabit großen SSD, die in Verbindung mit der performanten Hardware ein flottes Arbeiten erlaubt und das selbst bei der kamerainternen Verarbeitung der unkomprimierten RAW-Daten.

Shot – Edit – Share, das Konzept hinter der ZX1

Fange ich doch mal mit Punkt eins – der Aufnahme – an. Die ZX1 hat ein festverbautes Distagon Objektiv mit einem Blendenbereich von 2-22, einer Brennweite von 35 Millimetern, T* Vergütung und 30cm Naheinstellgrenze. Zur Kamera gehört eine Störlichtblende. Benötige ich sie nicht, wird an ihre Stelle ein zusätzlicher Ring ins Bajonett gesetzt, der die Kamera zusätzlich durch ein Gummi schützt. Das finde ich richtig klasse, denn somit sieht die ZX1 auch ohne Störlichtblende absolut vollkommen aus.

Anschließend gelangt das Licht auf den eigens von ZEISS entwickelten Vollformat Sensor mit 37,4 Megapixeln Auflösung. Objektiv und Sensor sind hervorragend aufeinander abgestimmt, was man bei jeder Aufnahme sieht. Schon bei Offenblende überzeugen die Bilder durch eine brillante Schärfe ohne störende chromatische Aberrationen. Wie schon erwähnt landen die fertigen Fotos wahlweise im JPG- und/oder DNG-Format auf der SSD. Überhaupt hat mich die Bildqualität mehr als überzeugt, geradezu begeistert. Die ZX1 liefert klare Farben und Kontraste und hat einen enorm großen Dynamikumfang. Gerade dieser Dynamikumfang ließ mit die Möglichkeit, in der Nachbearbeitung noch sehr viele Details aus den Tiefen wie auch Höhen rauszuarbeiten. Bei Offenblende und Motiven im Nahbereich zeigt sich dann ein sehr harmonisches Hintergrundbokeh, dass gerade Streetfotograf*innen zum Spielen einlädt. Alles in allem also ein sehr abgerundetes Bild und das zeigt, dass ZEISS es versteht, nicht nur hervorragende Optiken zu bauen.

Ob ein Bokeh als schön empfunden wird liegt immer im Auge der Betrachter*innen. Gerade für Streetfotografie finde ich das zartweiche Bokeh sehr angenehm.

Für uns geneigte Fotograf*innen bietet die Kamera ansonsten vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, so wie wir sie auch von anderen professionellen Kameras gewohnt sind und auf die wir nicht mehr verzichten wollen. Genau an dieser Stelle jedoch sollten man sich mit der Handhabung der ZX1 besonders vertraut machen, denn die Bedienung findet im Wesentlichen über das helle und klare Touch-Display mit einer Größe von 4,34“ (10,16 cm im Format 16:9) und einer Auflösung von 1.280×720 Pixeln statt. Das ist anders und ja, es ist gewöhnungsbedürftig. Hat man das Bedienkonzept jedoch erst einmal drauf, erschließt sich der Rest der Kamera recht schnell von selbst. Wie schon geschrieben, hier ist das Handbuch genau das Mittel der Wahl und ja ich weiß, gerade wir Männer meinen immer, die Technik liege uns im Blut und wir verstünden die Welt daher intuitiv. Dem ist nicht so oder ich bin eine Ausnahme.

Eine Schnittstelle habe ich noch außer Acht gelassen, nämlich den hellen Sucher, den ein OLED-Display mit einer Auflösung von 1.920×1.080 Pixeln bildet. Gleich links neben dem Sucher befindet sich das Rädchen zum Dioptrinausgleich von -3 bis +3.

Das Display bietet vier verschiedene Modi. Nach dem Einschalten befindet man sich im Aufnahmemodus, der einem alles bietet, was für die Aufnahme von Fotos und Videos wichtig ist. Über ein Fingerwischen nach oben, erreicht man den Einstellungsmodus, mit dem sämtliche Einstellungen für die Grundfunktion der Kamera, sowie der Online-Konnektivität vorgenommen werden. Zurück im Aufnahmemodus gelangt man mit einem Fingerwischen nach unten in den darüber befindlichen Galerie-Modus zur Bildbetrachtung, wieder darüber befindet sich der App-Modus, wo wir Zugriff auf Anwendungen von Drittanbietern wie beispielsweise Lightroom bekommen. Mit ein wenig Übung hatte ich mich schnell zurechtgefunden und inzwischen bin ich mit der Kamera per Du.

Überhaupt bietet mir das Display vielfältige Informationen, die ich je nach Bedarf und persönlicher Arbeitsweise zuschalten kann. Informationen wie Akkustand und Speicherkapazität auf der SSD, Histogramm, Belichtungskorrektur, Blende, Zeit, Iso oder die sehr praktische und große Wasserwaage im unteren Bildbereich. Angaben zur Fokusentfernung, dem Schärfebereich und der Hyperfokalen Distanz. Rechts daneben hinter dem Knick im Display liegen die Symbole um zu den Detaileinstellungen wie z.B. Selbstauslöser, Panorama, Weißabgleich etc. zu gelangen. Schnell merkt man, dass hier viel Denkarbeit geleistet wurde.

Ich kann an dieser Stelle nicht gleich auf alle Details eingehen, die die ZEISS ZX1 für mich zu einer so besonderen Kamera machen. Das werde ich in nächster Zeit in einigen Einzelbeiträgen ausführlich nachliefern. Daher an dieser Stelle ein erstes Fazit.

Mein wirklich ganz persönliches erstes Fazit – nach vier Wochen intensiver Arbeit mit der ZX1

Die ZEISS ZX1 ist eine Kamera, die durch ihr ergonomisches Design sehr gut in der Hand liegt. Sie ist groß und mit 834 Gramm kein Leichtgewicht, was allerdings der Leistungsfähigkeit geschuldet ist. Die hervorragende Bildqualität steht außer Frage, immerhin kommt sie aus einem Haus, in dem seit vielen Jahrzehnten hervorragende Optiken gebaut werden. Herausragend ist auch der von ZEISS entwickelte Sensor, der einen enormen Dynamikumfang abzubilden in der Lage ist. Die Fotos aus der Kamera sind schon ohne Bearbeitung etwas ganz Besonderes und zeigen, dass das Objektiv absolut auf den Sensor abgestimmt ist. Mir hat es vom ersten Moment an Spaß gemacht, mit der ZX1 zu loszuziehen und zu fotografieren. Sicher, man muss diese Art der Fotografie mögen und mir ist auch klar, dass diese Kamera etwas für Individualisten ist. Selten hat mich eine Kamera vom ersten Moment an so begeistert und mir Lust auf viele weitere Fototouren gemacht.

Noch eine Anmerkung zum Schluss: Immer wieder lese ich, dass ZEISS bei der ZX1 inkonsequent sei, indem der Kamera kein SIM-Slot mit G4 oder gar G5 spendiert wurde. Klar wäre das eine Option, doch angesichts der Tatsache, dass mein Smartphone eh mit allen möglichen Geräten verbunden ist, und kommuniziert, macht es mir nichts aus, auch noch die ZX1 per W-Lan anzubinden. Für viele Fotograf*innen ist das jedoch sinnfrei, denn echte Mobile Flatrates sind noch rar gesät und wenn, dann recht teuer. Ich glaube es ist daher deutlich sinnvoller, das Smartphone zu nutzen oder wie ich es mache, einen mobilen Router einzusetzen. Immerhin würde ein Mobilfunkmodul sehr viel zusätzliche Energie verbrauchen, die ich lieber zum fotografieren nutze.

Da die ZEISS ZX1 noch viel mehr bietet, als ich hier bisher geschrieben habe, folgen Einzelbeiträge zu speziellen Themen wie „Edit – Bildbearbeitung mit Lightroom mobile“ und „Videofunktion“, sowie zu dem großen Bereich „Share – teilen von Bildern in Facebook und Instagram“.

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