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Mit Foto Leistenschneider, Herstellern und Fotografen das Festival of Lights in der Humboldbox am Berliner Dom erleben. Damit ist schon einmal ein hervorragender Blick auf den Dom gesichert und dazu gibt es Fotowalks mit bekannten Berufsfotografen. Präsentationen und Leiequipment verschiedener Hersteller. Für das leibliche Wohl sorgt die Snackbar.

Auch ZEISS wird mit dem kompletten Programm an Leiobjektiven vorort sein. Wer Lust auf einen Fotowalk mit mir hat, der sollte sich schnell anmelden.

Die Veranstaltung am 12. Oktober 2018 findet von 17 bis 23 Uhr statt. Das sind sechs Stunden in einer atemberaubenden Kulisse, spannenden Gesprächen, Touren und genügend Zeit zum Ausprobieren.

Mehr und vor allen Dingen die Details erhahrt ihr bei Foto Leistenschneider...

Seit einiger Zeit habe ich nun schon ein Vorserienmodell des neuen ZEISS Loxia 2.4/25 bei mir und meine anfängliche Skepsis dieser Brennweite gegenüber hat sich in Leidenschaft verwandelt.

Nun aber zur Kurzvorstellung des ZEISS Loxia 2.4/25. Wie alle Loxia Objektive ist es klein, kompakt und solide verarbeitet. Manuelle Scharfstellung, DeClick, alles wie wir es von den Loxia Objektiven gewohnt sind. Das neue Loxia hat zehn Linsen in acht Gruppen. Davon sind zwei Linsen aus Sonderglas, sowie eine asphärische Linse vor dem Sensor.

Die maximale Lichtstärke von 2.4 ist der aufwendigen optischen Konstruktion geschuldet, reicht mir jedoch völlig aus, zumal wir heute eh in ganz anderen ISO-Bereichen als noch vor ein paar Jahren fotografieren. Dass man trotz Anfangsblende 2.4 ein harmonisches Bokeh bekommen kann, zeigen meine Beispielbilder.

Das Loxia 2.4/25 ist ein charaktervolles Objektiv, dass sich sehr gut als Allrounder einsetzen lässt. Es bietet mit 71° horizontal genügend Bildwinkel für städtische Architektur, wie auch ganz normale Alltagsszenen in der Streetphotography oder Familie. Der Fokusring läuft ab der Naheinstellgrenze von 25 Zentimetern zu unendlich hin mit einer Drehung von circa 45°. Das Objektiv lässt sich dank Fokuspeeking sehr gut scharfstellen. Seine maximale Schärfe erreicht das neue Loxia bei Blende 5.6, wobei es jedoch schon ab Blende 2.8 bis in den Randbereich hin scharf abbildet. Den Architekturfotografen wird es freuen: Das Loxia 2.4/25 ist nahezu verzeichnungsfrei. Chromatische Aberrationen sind nur minimal vorhanden und lassen sich in Lightroom leicht korrigieren – und das demnächst sicher auch automatisch.

Nun will ich noch einmal auf meine anfängliche Skepsis eingehen. Als ich das erste Mal von diesem Objektiv hörte, fragte ich mich, ob es nicht andere Lücken zu schließen gibt, wie zum Beispiel ein 35er oder 50er Batis. Auch schien mir der Abstand zum 21er und 35er Loxia zu gering. In der Praxis zeigte sich dann aber schnell, dass das Loxia 2.4/25 für sehr viele Situationen sehr gut geeignet ist und in meiner praktischen Arbeit sogar eher als ein 35er-Objektiv Verwendung findet.

Da ich gern mit nur drei Objektiven unterwegs bin, empfinde ich die Staffelung 25/50/85 Millimeter für mich geradezu als ideal. Zudem muss ich lediglich einen Filterdurchmesser von 52mm abdecken. Die drei Loxia 25, 50 und 85 passen mit der Kamera zusammen in eine kleine Fototasche. Das kann ich alles immer mit dabeihaben, ohne schwer schleppen zu müssen.

Mein ganz persönliches Fazit

Für mich hat ZEISS mit dem Loxia 2.4/25 auf optische Performance vor Lichtstärke gesetzt. Das war richtig, wenn ich mir die fertigen Bilder und zu erzielenden Ergebnisse ansehe. Das Objektiv fügt sich konsequent in die Loxia-Reihe ein und füllt eine Lücke, die ich vorher nicht so gesehen habe. Der Preis von 1.299 ist in Anbetracht der Leistung absolut vertretbar. Immerhin nutzt man so ein Zeiss-Objektiv über sehr viele Jahre, und die wird es auf Grund der soliden Fertigung auch locker überstehen.

Alle Beispielbilder

Richtig fettf/5.6 1/125 sec 218mm ISO 200

Zoom der Extraklasse - G-Master

Als Liebhaber edler Objektive mit fester Brennweite will ich nicht den x-ten Artikel über Zoom vs. Festbrennweite verfassen. Das Thema langweilt mich - ödet mich förmlich an. Jedes Objektiv hat seine Liebhaber und ich bin kein Technology Evangelist. Die Vorteile von Zoomobjektiven liegen klar und deutlich auf der Hand, ebenso wie die Vorteile von Festbrennweiten uns geläufig sein sollten. Und alle haben sie doch ihre Fangemeinde, Menschen, die gern mit ihnen arbeiten und sich über sie freuen. Das redet man niemandem kaputt – wie auch!

Mein Arsenal an ZEISS Objektiven endet bei 135 Millimetern Brennweite, ich stand schon wieder kurz vor der Abfahrt zu einer längeren Fotoreise in die Schweiz, um an meinem Buch über Schweizer Berge und Alpenpässe weiter zu arbeiten, ein Thema, das mich inzwischen seit über ein Jahr intensiv beschäftigt. Zu diesem Zweck stellte mir Sony freundlicherweise das neue Tele-Zoomobjektiv 100-400mm F4.5-5.6 G-Master OSS zur Verfügung.

Um es vorweg zu nehmen, es sind genau drei Dinge die mich an dem neuen ZEISS Batis 2.8/135 Apo Sonnar am stärksten begeistert haben. Da wäre erst einmal die Brennweite von 135 Millimetern, denn bisher war bei ZEISS im E-Mount bei 85 Millimetern die Welt zu Ende. Mit seiner Anfangsblende von 2.8 bietet das Batis genug Lichtstärke um bei Available Light fantastische Aufnahmen zu realisieren. Das Batis ist ein Apo Sonnar und damit nahezu frei von Farbfehlern und chromatischen Aberrationen. Selbst bei starkem Gegenlicht bilden sich keine Farbsäume und das bereits bei offener Blende.

Es ist immer etwas Besonderes, ein neues Objektiv auszupacken, in die Hand zu nehmen und dann an die Kamera anzusetzen. Beim ZEISS Batis 2.8/135 war das nicht anders. Was dann folgte waren viele Touren, zu denen ich das neue Batis mitnahm, viele Aufnahmen sind entstanden. Den Praxistest im Studio wie on Location hat das neue Batis dann auch voll bestehen können. Dieses Review beruht daher auf Basis einer zweimonatigen Probezeit. Für Fragen stehe ich auf alphafotograf.de gern zur Verfügung.